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Przeczytaj dwa teksty na temat zwolnień i bezrobocia. Z podanych odpowiedzi wybierz właściwą, zgodną z treścią tekstu. Zakreśl literę A, B, C albo D.
Tekst 1.
KÜNDIGUNG
„Im Zuge notwendiger Personaleinsparungen müssen wir leider auch Sie entlassen", sagte der Personalchef zu dem Mann, der ihm nun gegenüber saß. Der Mann antwortete nicht sofort. Es kam zu plötzlich. „Sie sind nicht der Einzige", sagte der Personalchef nach einer Pause. „Wir mussten noch achtzig andere entlassen." Der Mann nahm an, dass das ein Trost sein sollte. Ungläubig schüttelte er den Kopf.
„Wieso bin gerade ich dabei – habe ich denn so schlecht gearbeitet?", fragte er schließlich.
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„Ich teile Ihnen Ihre Entlassung nur mit. Sie brauchen es nicht persönlich zu nehmen. Unser Elektronenrechner hat Sie und die achtzig anderen ausgesucht." „Wie das?", fragte der Mann verwundert. „Wir haben dem Rechenautomaten die Daten aus den Akten aller Angestellten eingegeben", erklärte der Personalchef ungeduldig. „Kopf hoch! Sie sind noch nicht so alt, dass Sie nicht woanders etwas finden könnten."
Der Mann blieb noch einen Moment sitzen. Doch schließlich erhob er sich langsam, murmelte „Danke" und ging hinaus.
…
Und der Betriebsrat? Der würde ihm weiterhelfen. Dort würde er die wahren Gründe für seine Entlassung erfahren. Und vielleicht findet man dort sogar Wege, sie rückgängig zu machen. War nicht der Chef von seiner Entlassung überrascht gewesen?
Natürlich bemühte er sich, bis jetzt vergeblich, um eine andere Arbeit. Und die Kündigungsfrist endete bald. Noch nie war ihm bewusst geworden, wie jetzt, wie sehr er in Abhängigkeit lebte. Wenn es seinem Arbeitgeber gefiel, so kündigte er ihm. Und mit der Arbeit blieb dann auch das Geld aus und ohne Geld … . Der Mann hatte plötzlich das Gefühl, keine Luft mehr zu bekommen, als er sich alle möglichen Folgen seiner Entlassung ausmalte. Und dabei hatte er nicht einmal Grund, jemandem einen Vorwurf zu machen. Den Vertrag, der besagte, dass der Arbeitgeber ihm genau so gut kündigen konnte wie er ihm, hatte er selbst unterschrieben. Und auch die Kündigungsfrist wurde eingehalten.
…
Und doch wäre ihm wohler gewesen, wenn er jemandem die Schuld für seine Entlassung hätte geben können. Personalchef, Betriebsrat, sein Vorgesetzter – jeder machte den Elektronenrechner verantwortlich. Konnte man sich an einem Automaten rächen? Das war lächerlich. Aber war es nicht feige, sich hinter einem Automaten zu verstecken?
Ein paar Wochen später, an einem Sonntag, fasste der Hausmeister der Firma den Mann. Er war in den Raum eingebrochen, in dem der Rechner aufgestellt war, und demolierte die Einrichtung mit einem schweren Hammer.
„Wie gut wir daran taten, ihn zu entlassen", meinte der Personalchef: "Sich wegen einer Kündigung so aufzuregen."
Tekst 2.
ARBEITSLOSIGKEIT
Arbeitslosigkeit ist längst zu einem Phänomen geworden, das alle Alters- und Bildungsschichten in Deutschland betrifft. Hochschulabsolventen sind überzeugt, dass sie sofort nach dem Studium Arbeit finden. Doch der junge Absolvent einer Elite-Universität kann genauso Probleme haben wie der fachkundige Abteilungsleiter über 50.
Wenn eine Kündigungswelle im Betrieb startet, wird nach dem Prinzip der Sozialauswahl gehandelt. Das bedeutet: Wer die größte finanzielle Verantwortung für seine Familie trägt, z. B. alleinstehende Mütter mit Kindern, oder wer aufgrund einer Behinderung nur schwer eine neue Arbeitsstelle findet, darf seinen Arbeitsplatz behalten.
Ganz oben auf der Kündigungsliste stehen junge Mitarbeiter. In der Regel haben sie noch keine familiären Verpflichtungen. Sie sind auch ortsunabhängig und können – aus Sicht des Unternehmens – relativ schnell einen neuen Job finden.
Besonders schwer wird es in Krisenzeiten, wenn viele Menschen gleichzeitig ihren Arbeitsplatz verlieren. Vor allem Teilzeitkräfte bekommen schnell Probleme, eine neue Tätigkeit zu finden. Schwierig wird es auch für Mitarbeiter über 55 Jahre, obwohl gerade sie meist ein über Jahre gewachsenes Fachwissen besitzen.
Eigeninitiative und Kreativität auf der Suche nach einem neuen Arbeitsplatz vergrößern, so meinen Experten, die Chance, etwas zu erreichen. Dazu gehören der Wille und der Mut, etwas Neues anzufangen oder sogar die vertraute Branche zu wechseln.
Durch die Arbeitslosenversicherung sind die ersten Monate finanziell gesichert, denn alle Entlassenen haben Anspruch auf staatliche Unterstützung. Schwierig wird es für alle, denen es nach zwölf Monaten nicht gelungen ist, eine neue Tätigkeit zu finden. Dann endet die Zahlung des Arbeitslosengeldes.
6.1. Sofort, nachdem der Mann von seiner Entlassung erfahren hatte,
A. war er überzeugt, dass das ein Irrtum ist.
B. fragte er den Personalchef, ob er zu alt ist.
C. verließ er schnell das Büro des Personalchefs.
D. konnte er gar nichts sagen, weil er überrascht war.
6.2. Kurz vor dem Ende der Kündigungsfrist stellte der Mann fest,
A. dass sein Arbeitsvertrag Fehler enthielt.
B. was seine Arbeitslosigkeit für ihn bedeuten kann.
C. dass er ohne Probleme eine neue Arbeitsstelle findet.
D. dass man seine Entlassung rückgängig machen kann.
6.3. Im letzten Absatz steht,
A. wer an der Entlassung schuld war.
B. warum der Personalchef Gewissensbisse hatte.
C. warum der Hausmeister die Maschine demolierte.
D. wie der Mann seine Wut über die Kündigung abreagierte.
6.4. Wer wird, bei Massenkündigungen in einer Firma, zuerst entlassen?
A. Alleinerziehende.
B. Ältere Menschen.
C. Erfahrene Führungskräfte.
D. Unabhängige, jüngere Menschen.
6.5. Welcher Satz gibt, gemäß dem Text, eine Tatsache (nicht nur eine Meinung) wieder?
A. Arbeitslose haben das Recht, finanzielle Hilfe zu bekommen.
B. Alle haben eine Chance auf einen Neuanfang, wenn sie kreativ sind.
C. Junge Hochschulabsolventen finden ohne Probleme eine Arbeitsstelle.
D. Menschen ohne festen Wohnsitz finden schnell einen neuen Arbeitsplatz.
6.1. D
6.2. B
6.3. D
6.4. D
6.5. A
poprawna odpowiedź.
Ocena według schematu punktowania CKE, zwykle w 15–30 s
Dowiedz się, ile punktów naprawdę zdobywasz. Zrób zdjęcie kartki albo wklej odpowiedź: Maturownik+ porówna ją ze schematem punktowania, policzy punkty i wytłumaczy, gdzie i dlaczego je tracisz.