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Moderator: Ulrike Klein nimmt dieses Jahr zum ersten Mal an einem Marathonlauf teil, und zwar in Frankfurt. Über ihre Vorbereitungen dazu schreibt sie in ihrem Blog. Die 47-Jährige, die vor fünf Jahren noch 25 Kilogramm schwerer war, hat einen langen Weg hinter sich. Ulrike Klein ist heute bei uns im Studio zu Gast und erzählt uns von ihren Plänen. Frau Klein, Sie sind Freizeitläuferin. Haben Sie Angst, dass Sie die Strecke nicht schaffen?
Frau Klein: Ich habe verschiedene Szenarien für den Lauf. Plan A: in viereinhalb Stunden ankommen, das ist sehr anspruchsvoll. Plan B: in fünf Stunden. Das scheint mir gerade vollkommen realisierbar. Höchstwahrscheinlich wird alles nach Plan B verlaufen. Plan C lautet einfach: nur ankommen, egal wie. Natürlich kann immer etwas passieren, auf halber Strecke kann ich zum Beispiel umfallen oder ernste körperliche Probleme bekommen. Dann muss ich aufhören, das ist klar. Aber einfach aufgeben, so vom Kopf her, das kommt nicht in Frage.
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Moderator: Was war das wichtigste Ereignis bei Ihrer Marathon-Vorbereitung?
Frau Klein: Vor allem der Halbmarathon in Neu-Isenburg im September, denn da bin ich nach 2:13 Stunden im Stadion angekommen. Das war unter meinem selbst gesteckten Ziel von 2:20 Stunden. Es ist schön, die eigene Steigerung zu beobachten. Der Moment, in dem man merkt, dass sich die ganze Mühe lohnt und man immer besser wird. Das ist ein tolles Gefühl. Demotivierend war zu Beginn, dass ich in meiner Marathon-Gruppe immer bei den Letzten war und das Gefühl hatte, bei den anderen läuft das alles viel besser.
Moderator: Welche Rolle hat der Blog bei Ihrer Vorbereitung gespielt?
Frau Klein: Eine zentrale Rolle. Im Blog beschreibe ich meine Gefühle und Gedanken, die ich beim Laufen habe. Das Schreiben und Nachdenken tut mir gut. Aber vor allem entsteht dadurch auch ein positiver Druck, der es mir fast unmöglich macht, aufzugeben: Ich kann ja nicht der ganzen Welt sagen, dass ich laufe, und dann nicht laufen. In meinem Marathonblog habe ich auch mein Training für den Frankfurt-Marathon öffentlich gemacht, und das sind immerhin 1 500 Kilometer, die ich seit Oktober 2011 gelaufen bin.
Moderator: Gab es einen Moment, in dem Sie sich gefragt haben: Wozu das alles? Haben Sie mal daran gedacht, das ganze Marathon-Projekt aufzugeben?
Frau Klein: Aufgeben, niemals! Ich plane nicht viel in meinem Leben. Aber das, was ich plane, mache ich dann auch. Und, wie gesagt, der Marathonblog hat mir dabei geholfen, mein Marathon-Projekt durchzuführen.
Moderator: Was bedeutet es für Sie, in Frankfurt zu laufen?
Frau Klein: Alles. Es war ganz klar: Meinen ersten Marathon laufe ich in Frankfurt. Schließlich bin ich hier geboren und aufgewachsen. Außerdem ist der Frankfurt-Marathon mit der Stimmung, der Skyline-Kulisse und natürlich dem Einlauf in die Festhalle einfach genial! Meine Familie und meine Freunde habe ich ganz strategisch zu Kilometer 34 bestellt. Bis dahin komme ich ganz bestimmt, und den Rest schaffe ich dann auch noch. Selbst wenn ich die letzten Kilometer spazieren gehe.
3.1. Welchen Plan findet die Läuferin am realistischsten für ihren Lauf?
A. Sie kommt in fünf Stunden ins Ziel.
B. Sie kommt einfach an, ohne Zeitlimit.
C. Sie läuft mindestens die Hälfte der Strecke.
D. Sie schafft die Strecke in viereinhalb Stunden.
3.2. Warum hält Ulrike Klein den Lauf in Neu-Isenburg für besonders wichtig für ihre Marathon-Vorbereitung?
A. Weil sie dort 2:20 Stunden gelaufen ist.
B. Weil sie dort ihre Schmerzen vergessen hat.
C. Weil sie dort eine bessere Zeit erreicht hat als geplant.
D. Weil sie sich dort von Anfang an stärker als andere fühlte.
3.3. Warum führt die Läuferin einen Blog?
A. Sie motiviert sich damit für den Marathonlauf.
B. Sie will ihr Training für weitere Vorhaben dokumentieren.
C. Sie ist dadurch in ständigem Kontakt mit anderen Läufern.
D. Sie wurde von den Marathon-Organisatoren dazu angeregt.
3.4. Warum will Frau Klein an dem Marathonlauf in Frankfurt teilnehmen?
A. Frankfurt ist ihre Heimatstadt.
B. Ihre Freunde haben sie dazu überredet.
C. Da kann man einen Teil der Strecke gehen.
D. Ihre Familie kommt zu dieser Zeit nach Frankfurt.
3.5. Mit welchem Satz kann man Ulrike Klein richtig beschreiben?
A. Eine Siegerin zahlreicher Frauen-Marathons.
B. Eine Läuferin, die jedes Jahr am Marathon teilnimmt.
C. Eine Freizeitsportlerin vor ihrem ersten Marathonstart.
D. Eine Leistungssportlerin mit langer Trainingserfahrung.
3.1. A, 3.2. C, 3.3. A, 3.4. A, 3.5. C
poprawna odpowiedź na każde pytanie.
Ocena według schematu punktowania CKE, zwykle w 15–30 s
Dowiedz się, ile punktów naprawdę zdobywasz. Zrób zdjęcie kartki albo wklej odpowiedź: Maturownik+ porówna ją ze schematem punktowania, policzy punkty i wytłumaczy, gdzie i dlaczego je tracisz.