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Transkrypcja nagrania:
Moderator: Andreas Potthoff schaut sich eine japanische Zeichentrickserie nach der anderen an: Er übersetzt sie ins Deutsche. Herr Potthoff, seit wann sehen Sie sich diese Filme an?
Andreas Potthoff: Schon als 4-jähriges Kind habe ich jeden Tag viele solche Filme, die Anime heißen, gesehen. Eine meiner Lieblingssendungen war damals „Kapitän Tsubasa". Mein Interesse für Anime setzt sich bis heute fort.
Moderator: Ihre Japan-Begeisterung hat also schon vor langer Zeit begonnen?
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Andreas Potthoff: Ich wollte früher Programmierer werden. Und weil ich wusste, dass viele Computerfirmen aus Japan kommen, habe ich mich für das Land interessiert und wollte unbedingt dorthin.
Moderator: Wann waren Sie das erste Mal in Japan?
Andreas Potthoff: Ich war zum Schüleraustausch in der elften Klasse dort. Vorher hatte ich zwar einen Japanischkurs an der Volkshochschule belegt, aber eigentlich konnte ich mich kaum verständigen. In Japan habe ich dann gemerkt, wie sehr mich die Sprache fasziniert. Und da war mir klar, dass ich das auch studieren will.
Moderator: Wie sind Sie dazu gekommen, Zeichentrickserien zu übersetzen?
Andreas Potthoff: Ich habe einige Anime geschaut, später dann auch im Original mit deutschen Untertiteln. Dabei fiel mir auf, dass vieles schlecht übersetzt wurde. Das wollte ich besser machen.
Moderator: Wie kamen Sie an Ihre ersten Aufträge?
Andreas Potthoff: Ein Freund von mir hatte bereits mit einer Filmfirma zusammengearbeitet. Er hat mich darauf aufmerksam gemacht, dass dort neue Übersetzer gesucht würden. Ohne nach Stellenanzeigen suchen zu müssen, habe ich mich gemeldet und wurde angenommen.
Moderator: War es am Anfang schwierig?
Andreas Potthoff: Klar. Ich hatte ja gar keine Erfahrung als Filmübersetzer und fragte mich, wie ich das schaffen sollte. Aber dank der Übersetzungsliteratur, die ich mir ausgeliehen hatte, und meiner guten Kenntnisse über die Kunstform Anime hatte ich von Anfang an keine größeren Probleme. Außerdem hatte ich zu der Zeit nicht allzu viele Aufträge, sodass ich mir für die einzelnen Projekte viel Zeit nehmen konnte.
Moderator: Wie finden Sie Ihre Arbeit?
Andreas Potthoff: Sehr kreativ, eben weil sich nicht alles wörtlich übersetzen lässt. Ich muss mitdenken und überlegen, worum es dem Autor geht, was er damit sagen will. Im Japanischen gibt es zudem viele verschiedene Höflichkeitsformen, nicht nur „Du" oder „Sie". Es gibt eine Respektssprache, mit der man das Gegenüber höher als sich selbst stellt, und eine Bescheidenheitsansprache, mit der man sich selbst niedriger stellt. So etwas ist schon herausfordernd. Auch wenn ich zum Beispiel die richtigen Ausdrücke für einen Samurai finden muss oder für einen japanischen Rapper. Es wäre genauso problematisch, die deutsche Jugendsprache ins Japanische zu übersetzen.
Moderator: Ist Ihre Arbeit immer interessant?
Andreas Potthoff: Ich arbeite auch ab und zu an Serien, die aus meiner Sicht nicht so spannend sind, zum Beispiel Serien für Kinder. Aber die meisten Anime begeistern mich total und ich sehe sie immer wieder gern.
3.1. Wann begann Andreas, sich für japanische Zeichentrickfilme zu interessieren?
A. Als er noch ein Vorschulkind war.
B. Als er einen Japanischkurs besuchte.
C. Als er zu einem Schüleraustausch in Japan war.
D. Als er eine japanische Computerfirma besichtigte.
3.2. Wie hat Andreas von dem Jobangebot in der Filmfirma erfahren?
A. Er hat eine Stellenanzeige der Filmfirma gelesen.
B. Die Filmfirma hat sich selbst bei Andreas gemeldet.
C. Ein Freund hat Andreas über die Arbeitsstelle informiert.
D. Er hatte persönliche Kontakte zu einem Filmproduzenten.
3.3. Aus welchem Grund war Andreas am Anfang seiner Karriere besorgt?
A. Er hatte bisher keine Filme übersetzt.
B. Es gab keine Fachbücher für seine Arbeit.
C. Er bekam gleich am Anfang zu viele Aufträge.
D. Sein Wissen über Anime fand er nicht ausreichend.
3.4. Was sagt Andreas über seine Arbeit?
A. Er muss alles Wort für Wort übersetzen.
B. Er muss kreativ sein bei seinen Übersetzungen.
C. Die meisten Filme, die er übersetzt, langweilen ihn.
D. Oft muss er die Übersetzung mit dem Autor des Films konsultieren.
3.5. Im Interview wird ein Mann vorgestellt,
A. der Zeichentrickfilme für Kleinkinder produziert.
B. der deutsche Comics ins Japanische übersetzt.
C. der eine Übersetzungsfirma gegründet hat.
D. der sein Hobby zum Beruf gemacht hat.
3.1. A
3.2. C
3.3. A
3.4. B
3.5. D
poprawna odpowiedź.
Ocena według schematu punktowania CKE, zwykle w 15–30 s
Dowiedz się, ile punktów naprawdę zdobywasz. Zrób zdjęcie kartki albo wklej odpowiedź: Maturownik+ porówna ją ze schematem punktowania, policzy punkty i wytłumaczy, gdzie i dlaczego je tracisz.