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Przeczytaj dwa teksty na temat książek. Z podanych odpowiedzi wybierz właściwą, zgodną z treścią tekstu. Zakreśl jedną z liter: A, B, C albo D.
Tekst 1.
DAS BUCH ALLER BÜCHER
Bastian starrte auf das Buch, das Herr Koreander vorher in Händen gehalten hatte und das nun auf dem Ledersessel lag. Er konnte seine Augen einfach nicht davon abwenden. Bastian hatte das Gefühl, dass das Buch wie ein Magnet war. Bastian näherte sich dem Sessel und berührte das Buch – und im gleichen Augenblick machte etwas in seinem Inneren "klick!". Bastian hatte das Gefühl, dass mit dieser Berührung etwas Neues begonnen hatte. Er hob das Buch hoch und betrachtete es von allen Seiten. Der Buchumschlag war aus Stoff. Beim Durchblättern sah er, dass die Schrift in zwei verschiedenen Farben gedruckt war. Bilder gab es keine, aber wunderschöne, große Anfangsbuchstaben. Als er den Umschlag noch einmal genauer betrachtete, entdeckte er darauf zwei Schlangen, die sich gegenseitig in den Schwanz bissen und so ein Oval bildeten. Und da stand der Titel: DIE UNENDLICHE GESCHICHTE.
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Wer niemals ganze Nachmittage lang mit glühenden Ohren über einem Buch saß und las und las und die Welt um sich herum vergaß, nicht mehr merkte, dass er hungrig wurde, der wird wahrscheinlich nicht verstehen können, was Bastian jetzt tat. Er starrte auf den Titel des Buches und ihm wurde abwechselnd heiß und kalt. Das, genau das, war es, wovon er schon so oft geträumt hatte: Eine Geschichte, die niemals zu Ende ging! Das Buch aller Bücher! Er musste dieses Buch haben, koste es, was es wolle!
Koste es, was es wolle? Das war leicht gesagt! Er hatte sowieso nicht mehr als die drei Mark und fünfzehn Pfennig Taschengeld. Und Herr Koreander hat doch gesagt, dass er Kindern keine Bücher verkauft. Und verschenken würde er es schon gar nicht. Die Sache war hoffnungslos. Und doch wusste Bastian, dass er ohne das Buch nicht weggehen konnte. Jetzt war ihm klar, dass er nur wegen dieses Buches hierhergekommen war, es hatte ihn auf geheimnisvolle Art gerufen, weil es zu ihm wollte, weil es eigentlich schon immer ihm gehörte!
6.1. Bastian nahm das Buch in die Hand,
A. weil es ihn irgendwie anzog.
B. weil der Umschlag farbig war.
C. weil er sich die Bilder ansehen wollte.
D. weil der Titel ihn an seinen Hunger erinnerte.
6.2. Im letzten Abschnitt will der Autor
A. erklären, warum das Buch so teuer war.
B. beschreiben, wie sehr Bastian das Buch haben wollte.
C. erzählen, auf welche Weise Bastian an das Buch kommen wollte.
D. klarstellen, warum Herr Koreander keine Bücher an Kinder verkaufte.
Tekst 2.
EINE SCHWERE ENTSCHEIDUNG
Heute kommt der Antiquar und bringt meine Freunde weg. Sie begleiteten mich über vierzig Jahre, um die sechstausend mögen es sein. Sie schenkten mir Einsichten und munterten mich auf. Wenn ich heute nicht dumm bin, dann ist das ihr Verdienst.
Sieben Meter Regale, vom Boden bis zur Decke, zweireihig eingeräumt. Die Regalbretter biegen sich schon. Auf den Büchern der ersten Reihe liegen neuere Bücher, sodass ich nicht mehr sehe, welche dahinter sind. Dann ist da der Karton auf dem Speicher, dessen Inhalt ich nicht mal mehr kenne. Kein Stückchen Fußboden mehr, um einen Lesesessel hinzustellen.
Ich habe versucht, einige im Antiquariat zu verkaufen. Der Antiquar sagte: "Ich gebe Ihnen 12 Euro für alle." Der Preis war so lächerlich niedrig, dass ich ihm kurz entschlossen den Großteil meiner Bücher geschenkt habe. Dies lag nicht an meinen Büchern, sondern an dem leichten Zugang zu E-Books. Man kann ja heute alles herunterladen. Vor zehn Jahren zahlten Antiquariate einem vielleicht ein Viertel des Neupreises. Heute stehen an manchen Bushaltestellen Schachteln mit dem Schild "Bitte mitnehmen", denn viele wollen lieber Bücher auf Bildschirmen.
Auf dem Buchmarkt von heute sieht es ähnlich aus wie bei mir im Regal: Er ist komplett überschwemmt. 8,5 Milliarden Bücher stehen einer Schätzung nach in deutschen Haushalten herum. Mit jedem Jahr kommen über 300 Millionen neue dazu. Und weil keiner sie wegwirft, werden es immer mehr.
Einen Band nach dem anderen ziehe ich raus – und schiebe ihn wieder hinein. Astrid Lindgrens Geschichten, die Rezepte von Bocuse – warum fällt das Aussortieren so schwer? Weil jedes Buch eine Seele hat. Es bewahrt die Gedanken eines Menschen. Zu jedem Buch fallen mir Situationen ein, in denen ich gerade dieses Buch brauchte. Die alte Ausgabe der Iphigenie auf Tauris – ideal für den Urlaub am Strand. Die zwei Ausgaben von Thoreaus Walden haben verschiedene Übersetzer, wäre spannend, das zu vergleichen. So schleicht sich mancher Titel zurück ins Regal.
Der Antiquar sammelt Bücher halb wohltätig, halb kommerziell. Was er nicht online oder im Antiquariat verkaufen kann, verschenkt er an Bedürftige. "Ich bin so etwas wie das gute Gewissen der Leute, die ihre Bücher nicht in den Müll werfen wollen", sagt er. Fast alle meine Bücher nimmt er mit in sein Antiquariat. Ich gucke auf die Regale und fühle mich befreit. Ein paar Passwörter öffnen mir jetzt den Zugang zu allem, was ich lesen will, schneller, als ich meinen Hocker an die Regalwand schiebe.
6.3. Was macht der Autor mit seiner Büchersammlung?
A. Er verkauft viele Werke per Internet.
B. Er schenkt einige Bücher seinen Freunden.
C. Er gibt dem Antiquar die meisten seiner Bücher kostenlos.
D. Er legt manche Bücher in einem Karton an einer Bushaltestelle aus.
6.4. Warum fällt es dem Autor so schwer, die Bücher zum Abgeben auszusortieren?
A. Er will alle Bücher noch einmal lesen.
B. Seine Sammlung enthält wertvolle Bücher.
C. Er hat früher viel Geld für die Bücher ausgegeben.
D. Jedes seiner Bücher ruft verschiedene Assoziationen hervor.
6.5. Was ist der Hauptgedanke des Textes?
A. Alte Bücher eignen sich für den Urlaub.
B. Der Abschied von gedruckten Büchern fällt nicht schwer.
C. Der Wert von gedruckten Büchern nimmt immer mehr zu.
D. Der technische Fortschritt hat eine neue Ära für Bücherleser eingeleitet.
6.1. A, 6.2. B, 6.3. C, 6.4. D, 6.5. D
1 pkt za każdą poprawną odpowiedź (5 pkt łącznie).
Zadanie wymaga zrozumienia szczegółów i głównych myśli tekstów o książkach oraz intencji autorów.
Ocena według schematu punktowania CKE, zwykle w 15–30 s
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